Landesfunkhaus
Niedersachsen

Landesfunkhaus
Niedersachsen

Charakterbauwerk am Maschsee

 

Das Landesfunkhaus Niedersachsen, das den NDR – Norddeutschen Rundfunkt- beherbergt, war der erste öffentliche Großbau nach dem Zweiten Weltkrieg in Hannover. Das Gebäude besteht aus vier Teilen, die sich aus dem Haupteingang, kleinem und großem Sendesaal sowie dem Antennenturm zusammensetzen.

Das Foyer und der kleine Sendesaal sollen zu den schönsten Raumschöpfungen der 1950er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland gehören. Der imposante Große Sendesaal wurde 1963 fertiggestellt und bietet heute ausreichend Platz für ein großes Publikum, das Konzerte und andere Veranstaltungen dort genießen kann. Der 46 Meter hohe Antennenturm neben dem Gebäude wurde 1969 errichtet und wird auch Betonnadel genannt.

Charakterbauwerk am Maschsee

 

Das Landesfunkhaus Niedersachsen, das den NDR – Norddeutschen Rundfunkt- beherbergt, war der erste öffentliche Großbau nach dem Zweiten Weltkrieg in Hannover. Das Gebäude besteht aus vier Teilen, die sich aus dem Haupteingang, kleinem und großem Sendesaal sowie dem Antennenturm zusammensetzen.

Das Foyer und der kleine Sendesaal sollen zu den schönsten Raumschöpfungen der 1950er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland gehören. Der imposante Große Sendesaal wurde 1963 fertiggestellt und bietet heute ausreichend Platz für ein großes Publikum, das Konzerte und andere Veranstaltungen dort genießen kann. Der 46 Meter hohe Antennenturm neben dem Gebäude wurde 1969 errichtet und wird auch Betonnadel genannt.

Weitere Informationen

Klangraum. Klangvolumen. Klangkörper. Klangfülle.

Die Installation

Die Arbeit KALEIDOSKOPABSTRACT von Detlef Hartung und Georg Trenz auf der Fassade des Großen Sendesaals des NDR-Funkhauses in Hannover, geht durch die Projektion von großen geometrischen Flächen, ihren konstruktivistischen Überlagerungen und klaren Primärfarben unmittelbar auf die Formensprache des Gebäudes ein. Diese Lichtinstallation erinnert ganz bewusst an die Anfänge der Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts und ihren Einfluss auf die Nachkriegsarchitektur.

Erst im Laufe der Animation, die Flächen werden kleiner und dichter, wird erkennbar, dass das Bildmaterial der Projektion aus Einzelbuchstaben besteht. Diese sind gesetzt in der Schriftart Univers, die 1950/1951, also zur Bauzeit des Funkhauses, von Adrian Frutiger entworfen wurde. Die Buchstaben lassen sich zu Wörtern zusammenlesen:

Die anfangs abstrakten Flächen erhalten somit plötzlich einen lesbaren Inhalt, der sich mehrdeutig auf die Nutzung des Gebäudes bezieht. Über Drehen, Kippen und Spiegeln der typographischen Elemente entsteht ein Kaleidoskop-artiges Ornament, das die gesamte Fassade bedeckt.

Im letzten Drittel der Animation reduzieren sich die Buchstabenzeichen zu dem kleinsten graphischen Element: dem Punkt. Er steht für den Anfang einer jeglichen gestalterischen Idee, gleich der Note in der Musik.

Die Künstler – Detlef Hartung und Georg Trenz

Detlef Hartung (*1958) und Georg Trenz (*1962) leben in Köln und München und realisieren seit 1998 gemeinsame Lichtkunst-Projekte. Ihr Thema ist die Kombination von Licht, Raum und Sprache. Durch oft mehrschichtige Projektionen aus mehreren Lichtquellen schaffen sie mit typographisch gestalteten und bewegten Texten oder Worten ortsspezifische Arbeiten zu Architektur und Landschaft.

Ein visuelles, poetisches Nachdenken über den jeweiligen Ort und seinen Kontext lässt die scheinbare Eindeutigkeit der tradierten Wahrnehmung ins Wanken geraten, eröffnet neue Deutungsmöglichkeiten und gedankliche Freiräume entstehen. Sprache und Raum, Licht und oft auch der miteinbezogene Betrachter, lassen im Zusammenspiel unsere Umgebung buchstäblich in einem neuen Licht erscheinen.

Die Kooperation der beiden Künstler begann an der Akademie der Bildenden Künste in München als Meisterschüler von Prof. Gerhard Berger. Ihre Arbeiten waren außer in Deutschland unter anderem in Australien, Kanada, Afrika, Israel und auf zahlreichen internationalen Lichtkunstfestivals in Europa zu sehen.

Zur Website der Künstler: http://www.hartung-trenz.de/

Die Umsetzung

Videobeamer im herkömmlichen Sinn. Natürlich mit deutlich höherer Leistung! Mit insgesamt 80.000 Ansilumen werden die Projektionen auf die Fassade projeziert.

Das Mapping

Weitere
Informationen

Klangraum. Klangvolumen. Klangkörper. Klangfülle.

Die Installation

Die Arbeit KALEIDOSKOPABSTRACT von Detlef Hartung und Georg Trenz auf der Fassade des Großen Sendesaals des NDR-Funkhauses in Hannover, geht durch die Projektion von großen geometrischen Flächen, ihren konstruktivistischen Überlagerungen und klaren Primärfarben unmittelbar auf die Formensprache des Gebäudes ein. Diese Lichtinstallation erinnert ganz bewusst an die Anfänge der Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts und ihren Einfluss auf die Nachkriegsarchitektur.

Erst im Laufe der Animation, die Flächen werden kleiner und dichter, wird erkennbar, dass das Bildmaterial der Projektion aus Einzelbuchstaben besteht. Diese sind gesetzt in der Schriftart Univers, die 1950/1951, also zur Bauzeit des Funkhauses, von Adrian Frutiger entworfen wurde. Die Buchstaben lassen sich zu Wörtern zusammenlesen:

Die anfangs abstrakten Flächen erhalten somit plötzlich einen lesbaren Inhalt, der sich mehrdeutig auf die Nutzung des Gebäudes bezieht. Über Drehen, Kippen und Spiegeln der typographischen Elemente entsteht ein Kaleidoskop-artiges Ornament, das die gesamte Fassade bedeckt.

Im letzten Drittel der Animation reduzieren sich die Buchstabenzeichen zu dem kleinsten graphischen Element: dem Punkt. Er steht für den Anfang einer jeglichen gestalterischen Idee, gleich der Note in der Musik.

Die Künstler – Detlef Hartung und Georg Trenz

Detlef Hartung (*1958) und Georg Trenz (*1962) leben in Köln und München und realisieren seit 1998 gemeinsame Lichtkunst-Projekte. Ihr Thema ist die Kombination von Licht, Raum und Sprache. Durch oft mehrschichtige Projektionen aus mehreren Lichtquellen schaffen sie mit typographisch gestalteten und bewegten Texten oder Worten ortsspezifische Arbeiten zu Architektur und Landschaft.

Ein visuelles, poetisches Nachdenken über den jeweiligen Ort und seinen Kontext lässt die scheinbare Eindeutigkeit der tradierten Wahrnehmung ins Wanken geraten, eröffnet neue Deutungsmöglichkeiten und gedankliche Freiräume entstehen. Sprache und Raum, Licht und oft auch der miteinbezogene Betrachter, lassen im Zusammenspiel unsere Umgebung buchstäblich in einem neuen Licht erscheinen.

Die Kooperation der beiden Künstler begann an der Akademie der Bildenden Künste in München als Meisterschüler von Prof. Gerhard Berger. Ihre Arbeiten waren außer in Deutschland unter anderem in Australien, Kanada, Afrika, Israel und auf zahlreichen internationalen Lichtkunstfestivals in Europa zu sehen.

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Neues schaffen, etwas bewegen, Nachhaltigkeit erzeugen! Hannover ist mehr als Geschichte oder Gebäude es sind die Menschen dahinter. Hannoveraner machen dieses Lichtfestival überhaupt erst möglich und geben mit Ihrer Unterstützung direkt den Bürgern einen Anteil zurück. Wir wollen zeigen was diese Stadt möglich machen kann!

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